Erstgespräch

Versteht, was da zwischen euch passiert

Wenn ADHS eure Beziehung auffrisst.

Ihr liebt euch. Und trotzdem fühlt sich eure Beziehung immer öfter wie ein Kampf an. Ihr braucht nicht noch mehr Vorwürfe, sondern Strategien, die zu ADHS passen.

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30 min · per Zoom · unverbindlich

25 Jahre klinische Erfahrung Heilpraktiker für Psychotherapie Kulturwissenschaftler Fachkrankenpfleger für Psychiatrie ADHS-Elterntrainer Schwerpunkt ADHS in Partnerschaften Seit 10 Jahren Leitung eines ADHS-Kinder-Camps

Einer ist gerade abwesend. Der andere fühlt sich zurückgewiesen. Einer wollte es gar nicht so sagen. Beim anderen kommt es aber trotzdem so an.

Aus kleinen Dingen werden endlose Diskussionen. Aus Missverständnissen werden Vorwürfe. Einer fühlt sich kontrolliert und nicht gesehen, der andere im Stich gelassen und mit allem allein. Schließlich zieht sich jeder auf seine eigene Art zurück.

Und plötzlich sind da Frust, Einsamkeit und Schuldgefühle. Selbst nach einer Versöhnung beginnt alles wieder von vorn. Das bedeutet aber nicht, dass ihr euch nicht genug liebt.

ADHS beeinflusst Aufmerksamkeit, Impulssteuerung, Emotionen und die Organisation des Alltags. Wenn beide nicht verstehen, was zwischen ihnen passiert, können sich negative Beziehungsmuster entwickeln, die eine Partnerschaft auf Dauer zermürben.

Erkennt ihr euch wieder?

Kennt ihr das?

Lest die sechs Situationen durch. Bei wie vielen denkt ihr spontan: „Ja. Genau das sind wir.“

1. Einer organisiert – der andere wird organisiert.

Müsst ihr euch ständig erinnern, nachfragen, Termine im Blick behalten und Dinge hinterhertragen? Eine Person plant, organisiert und hält den Alltag zusammen. Die andere vergisst Dinge oder schafft es trotz bester Absichten nicht, sie zuverlässig umzusetzen. Und irgendwann fühlt sich eine Person mehr wie Manager oder Elternteil als wie Partner. Nähe zu einem Menschen, an den man ständig erinnern muss, kann sich dann erstaunlich schwer anfühlen.

2. Eure Absprachen halten keine 48 Stunden.

Habt ihr schon Putzpläne, Apps und klare Zuständigkeiten ausprobiert – und trotzdem ist nach kurzer Zeit wieder alles beim Alten? Im ruhigen Moment seid ihr euch einig und habt einen Plan. Und trotzdem funktioniert er im Alltag wieder nicht. Mit jeder Wiederholung wächst die Enttäuschung: „Wie oft müssen wir das eigentlich noch besprechen?“

3. Ein Satz – und plötzlich eskaliert es.

Kennt ihr Situationen, in denen eine eigentlich harmlose Bemerkung einen Streit auslöst, der völlig außer Verhältnis steht? „Hast du den Müll rausgebracht?“ Plötzlich fühlt sich eine Person kritisiert oder kontrolliert, die andere nicht ernst genommen oder im Stich gelassen. Die Stimmen werden lauter. Einer rechtfertigt sich, der andere macht dicht. Und irgendwann weiß keiner mehr, worum es überhaupt ging.

4. Ihr liebt euch – aber einer fühlt sich trotzdem nicht wichtig.

Habt ihr manchmal das Gefühl, um Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit oder Nähe kämpfen zu müssen? Der Partner ist gedanklich woanders, hört nur mit halbem Ohr zu oder verliert sich im nächsten Projekt. Für die eine Person bedeutet das vielleicht: „Ich bin dir nicht wichtig.“ Für die andere: „Aber ich liebe dich doch. Warum reicht das nicht?“ Zwei unterschiedliche Wahrnehmungen – und beide fühlen sich verletzt.

5. Ihr seid beide erschöpft.

Ist eine Person müde vom Erinnern, Organisieren und Hinterherräumen – während die andere ständig das Gefühl hat, sowieso nie zu genügen? Die eine denkt: „Warum muss ich mich um alles kümmern?“ Die andere denkt: „Was soll ich denn noch alles tun?“ Beide leiden. Beide fühlen sich unverstanden. Und beide haben das Gefühl, immer mehr zu geben, ohne dass es besser wird.

6. Ihr wisst längst, was ihr ändern müsst – aber es funktioniert nicht.

Habt ihr schon Ratgeber gelesen, KI gefragt, „Ich-Botschaften“ geübt oder sogar eine Paartherapie gemacht? Im ruhigen Moment klingt alles logisch. Ihr wisst, wie ihr miteinander sprechen wollt. Und dann kommt der nächste Streit – und alles ist wieder weg. Danach die Frage: „Warum passiert uns das immer wieder?“

Wenn ihr euch in mehr als zwei dieser Situationen wiedererkennt: Dann geht es vielleicht nicht darum, dass ihr euch zu wenig liebt. Und auch nicht darum, dass ihr euch nicht genug bemüht.

Es kann sein, dass ihr in einer ADHS-spezifischen Beziehungsdynamik feststeckt. Denn ADHS betrifft nicht nur Konzentration und Vergesslichkeit. Es kann beeinflussen, wie ihr euch wahrnehmt, miteinander kommuniziert, Konflikte erlebt, Nähe herstellt und euren gemeinsamen Alltag organisiert.

Und genau hier setzt meine Arbeit an.

Der Paradigmenwechsel

Und irgendwann kommt der Gedanke, den keiner von euch aussprechen will: „Vielleicht passen wir doch nicht zusammen.“

  • „Redet halt einfach mehr.“
  • „Macht einen Putzplan.“
  • „Setzt euch feste Regeln.“

Oft stimmt das nicht. Ihr versucht nur, ein ADHS-geprägtes Beziehungsproblem mit Regeln zu lösen, die dafür nicht gemacht sind. Für Paare ohne ADHS können solche Tipps hilfreich sein. Bei ADHS greifen sie oft zu kurz. Jeder gescheiterte Plan wird zum Beweis, dass einer „es einfach nicht will“. Jede vergessene Absprache wird zur persönlichen Verletzung. Jedes eskalierte Gespräch macht das nächste schwerer.

Der Grund ist neurobiologisch

  • Exekutive FunktionenDinge zu planen, sich an sie zu erinnern und sie im richtigen Moment umzusetzen, kann schwerer fallen. Das ist keine Charakterfrage.
  • EmotionenSie können schneller und heftiger werden. Kritik kann sich wie Ablehnung anfühlen – manchmal sogar körperlich spürbar.
  • MotivationSie funktioniert anders. Interesse, Dringlichkeit und Neues können stärker motivieren als ein bloßes „Du solltest …“.

Deshalb braucht ihr nicht mehr Druck. Ihr braucht einen anderen Blick auf das, was zwischen euch passiert. Nicht: „Wer ist schuld?“ Sondern: „Was passiert hier eigentlich – und was können wir anders machen?“

01

Verstehen

Ihr versteht endlich, was hinter euren Konflikten steckt. Aus „Du willst nicht“ wird: „Jetzt verstehe ich, warum das so schwer ist.“

02

Strukturieren

Ihr entwickelt Systeme, die im echten ADHS-Alltag funktionieren. Weniger Erinnern. Weniger Kontrollieren. Weniger Streit.

03

Wieder verbinden

Ihr findet zurück auf Augenhöhe. Mehr Nähe. Mehr Leichtigkeit. Mehr von dem, was euch einmal verbunden hat.

Das Programm

Die ADHS-Beziehungs-Masterclass: 3 Monate, die euren Alltag verändern können

Verstehen. Verändern. Wieder verbinden. Kein Kurs, den ihr allein durcharbeitet. Keine Therapiestunde, die nach 60 Minuten vorbei ist. Ihr bekommt Wissen, praktische Werkzeuge, persönliche Begleitung und eine Gemeinschaft – alles greift ineinander.

Die Masterclass

Euer Fundament, jederzeit verfügbar

Kurze, klare Videolektionen, die ihr gemeinsam oder einzeln anschauen könnt.

  • ADHS verstehen – was wirklich dahintersteckt
  • Kommunikation verändern – raus aus Kritik und Eskalation
  • Alltag neu organisieren – ohne Kontrolle und Eltern-Kind-Dynamik
  • Emotionen regulieren – bevor der nächste Streit eskaliert

Wöchentliche Live-Calls

Ihr seid nicht allein

Einmal pro Woche live mit Andreas und anderen Paaren, die genau wissen, wie sich euer Alltag anfühlen kann. Ihr bringt eure aktuelle Herausforderung mit – und geht mit einem konkreten nächsten Schritt nach Hause.

3 Deep-Dive-Sessions

Für das, was mehr Aufmerksamkeit braucht

Drei persönliche Sessions mit Andreas – als Paar oder einzeln. Für festgefahrene Muster, alte Verletzungen und das, worüber ihr bisher nicht sprechen konntet.

Nicht nur verstehen, warum es schwierig ist. Sondern lernen, wie es wieder besser werden kann.

HeuteDas Ziel nach 3 Monaten
Einer managt, einer wird gemanagtVerantwortung, die zu euch beiden passt
Kritik führt zur EskalationIhr erkennt eure Trigger, wisst, was euch hilft und wendet es an
Absprachen scheitern immer wiederAlltagslösungen, die auch an schlechten Tagen funktionieren
Ihr lebt nebeneinanderherIhr findet zurück zu Nähe, Verbundenheit und dem guten Gefühl, ein Paar zu sein

Damit ihr wirklich etwas verändern könnt

Für wen die Masterclass gemacht ist

Die ADHS-Beziehungs-Masterclass ist für Paare, die feststecken, sich aber eine gemeinsame Zukunft wünschen. Wir schauen genau hin, ob das Programm zu eurer Situation passt – damit ihr wirklich davon profitieren könnt.

Passt zu euch, wenn …

  • ✓ADHS eine Rolle spielt – durch Diagnose oder starken Verdacht.
  • ✓Ihr euch als Paar nicht aufgeben wollt, auch wenn es gerade schwierig ist.
  • ✓Ihr bereit seid, 3 Monate aktiv mitzuarbeiten und Neues auszuprobieren.
  • ✓Ihr schon viel versucht habt, aber klassische Ratschläge nicht gegriffen haben.

Passt nicht zu euch, wenn …

  • ×Übermäßig viel Gewalt in der Beziehung vorkommt. (Hier hat Schutz Vorrang).
  • ×Eine akute Suchtproblematik oder psychiatrische Krise im Vordergrund steht.
  • ×Die Trennung bereits feststeht.
  • ×Ihr eine schnelle Lösung erwartet, ohne selbst etwas verändern zu wollen.

FAQ

Eure Fragen

Müssen wir eine offizielle ADHS-Diagnose haben?

Nein. Ein begründeter Verdacht kann ausreichen. Wir schauen gemeinsam, ob ADHS für eure Beziehungsdynamik eine Rolle spielen könnte. Die Masterclass ersetzt allerdings keine diagnostische Abklärung.

Was, wenn mein Partner nicht mitmachen will?

Ihr könnt zunächst allein starten. Oft verändert sich bereits etwas, wenn eine Person die Dynamik besser versteht und anders darauf reagiert. Für gemeinsame Veränderungen ist es hilfreich, wenn beide irgendwann bereit sind, sich einzulassen.

Wir hatten schon eine Paartherapie. Warum soll das jetzt anders sein?

Weil ADHS besondere Herausforderungen mit sich bringen kann, die in einer allgemeinen Paarberatung nicht immer ausreichend berücksichtigt werden. Wir verbinden ADHS-Wissen mit konkreten Strategien für Kommunikation, Emotionen und euren Alltag.

Wie viel Zeit müssen wir pro Woche einplanen?

Die Masterclass soll in euren Alltag passen – nicht zu einer weiteren Belastung werden. Plant ca. 20 min Zeit pro Tag für kurze Videolektionen, 50 min für den wöchentlichen Live-Call. Arbeitet mit dem erworbenen Wissen zusätzlich auch im Alltag und übt die praktische Umsetzung.

Wir haben beide ADHS. Funktioniert das trotzdem?

Ja. Entscheidend ist nicht, wer von euch ADHS hat, sondern wie ihr gemeinsam mit euren Herausforderungen umgeht. Wir entwickeln Strategien, die zu euren individuellen Bedürfnissen passen.

Was kostet das Programm?

Ihr erfahrt vor der Anmeldung transparent, welche Leistungen enthalten sind und welche Kosten auf euch zukommen.

Funktioniert das online genauso gut wie in der Praxis?

Online könnt ihr von zu Hause aus teilnehmen und die Inhalte flexibel nutzen. Die Live-Calls und persönlichen Deep-Dive-Sessions ermöglichen direkten Austausch und individuelle Begleitung – ohne Anfahrt und zusätzliche Organisation.